Erneuerbare EnergienDie Erneuerbaren Energien scheinen uns schon ewig zu begleiten. Der Verdacht könnte entstehen dass es schon zu spät ist darin zu investieren. Es stimmt zwar, dass in Deutschland die Förderung von Photovoltaikanlagen drastisch gekürzt wurde und dadurch nur noch Renditen von 7-8% möglich sind, doch Photovoltaik ist eher ein Thema in sonnenreichen Ländern.

Im Bereich Windenergie sind die besten „onshore“ Standorte in Deutschland auch schon besetzt, doch wenn man bedenkt dass nur 17% unserer Energie von „nachhaltigen“ Kraftwerken stammen – ist noch viel zu tun.

Nun stellt sich die Frage ob Kapitalanleger den Trend in Erneuerbaren Energien verpasst haben?

Nein, das ist nicht der Fall, denn der erste zu sein ist riskanter als in einen reifen Markt einzusteigen, auch wenn Risiko mit höheren Renditen belohnt wird – wenn es klappt. Von der heutigen Marktlage kann man ruhig sagen, dass heutige Investoren in einen reifen Markt einsteigen, denn die Technik ist bei der Photovoltaik, der „onshore“ Windenergie und der Biogasherstellung zuverlässig und erprobt.

Was die Standorte betrifft, gibt es genügend gute Orte die noch entwickelt werden können. Diese befinden sich natürlich nicht immer in Deutschland, doch die erfahrenen Projektierer, Anlagegebauer und Investmentgesellschaften kennen die gesetzlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Länder so gut, dass Sie bewusst keine unnötigen Risiken eingehen – denn das Geld Ihrer Investoren, die Folgegeschäfte und Ihr guter Ruf ist auf dem Spiel.

Strommix-Diagramm

Zauberwort Repowering

Bedingt durch die Entwicklung der Technik im Bereich der Windenergie und Biogasproduktion, sind Standorte die heute noch als unwirtschaftliche bewertet werden sehr interessant geworden, denn an diesen Standorten bestehen schon die Infrastruktur und die Genehmigungen um erneuerbare Energie herzustellen. Das spart extrem viel Zeit und somit viel Geld.
An weniger lukrativen Wind Standorten geht es darum zu prüfen ob ein Windrad mit neuer Windmühlentechnik oder durch einen höheren Turm, die aus der Erfahrung und über die Jahre bewerteten Windströme, besser ausnutzen kann.

Beim Biogas ist zu prüfen ob durch andere Rührwerke oder eine veränderte Mischung an Substraten, eine höhere Gasausbeute erwirtschaftet werden kann. Auch gesetzliche Veränderungen können dazu führen, dass mittelmäßig laufende Anlagen umgebaut werden um eine höhere Vergütung zu erzielen. Durch das politisch gewollte Ziel der direkten Einspeisung von BioMethan („gewaschenes“, also gereinigtes Biogas) in unsere sehr gute Erdgas Leitungen, ist ein neuer Trend entstanden. Die eigene Herstellung von Gas aus Agrarstoffen und landwirtschaftlichen Abfällen macht uns unabhängiger von teuren Importen – und die Agrarfläche dazu ist im Überfluss noch vorhanden.

Projektierung und Planung

Nicht nur die Technik ist gereift, sondern auch die Personen die solche Projekte technisch planen haben an Erfahrung gewonnen. Energie zu produzieren ist nämlich ein sehr komplexes Thema an dem viele Entscheidungsträger beteiligt sind. Diese Prozesse muss man gut kennen um Probleme zu meiden. In den vergangenen 10 Jahren haben die „first movers“ also die ersten Investoren im Bereich Biogas, Wind und auch Photovoltaik, Lehrgeld bezahlen müssen. Davon profitieren heutige Investoren, denn die Ingenieurbüros haben davon gelernt.

Energieproduzenten freuen sich

Werden Sie auch zum Energieunternehmer. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, lukrativ aber risikoärmer als vor 10 Jahren.

Strompreise-Energieproduzent

Die Möglichkeiten sind vielfältig, denn abhängig des persönlichen Budgets und Risikoneigung, bestehen in Deutschland ausreichende Möglichkeiten in Erneuerbare Energie zu investieren. Entweder man wird Kommanditist an einer Beteiligungsgesellschaft (i.d.R. als GmbH & Co. KG) oder man wird Mitgesellschafter an einer GmbH oder Aktiengesellschaft.

In beiden Fällen sind die handelnden Personen und Gesellschaften zu prüfen, denn es sind die Menschen die mit Ihrem Geld umgehen werden. Desweiteren sollten Sie sich mit dem Projekt ausreichend beschäftigen und für sich „aus dem Bauch“ und anhand der Fakten ermitteln, ob das Projekt Ihnen plausibel erscheint. Denken Sie dran, Sie werden Miteigentümer einer Unternehmerischen Beteiligung. Sie haben zwar wenig Mitspracherecht, doch Sie „hängen mit drin“. Wenn es gut läuft ist es eine bequeme Art sein Geld weit weg von der Börse arbeiten zu lassen, aber wenn schief läuft können Sie wenig bestimmen.

Anders sieht es bei der Konstellation als Gesellschafter einer GmbH oder Aktiengesellschaft aus. Das ist „die Bundesliga“ unter den Beteiligungsformen und sollte den erfahrenen Investoren überlassen werden, die die Kompetenz und auch die Zeit haben sich damit zu beschäftigen. Wir begleiten Sie mit unseren Partnern natürlich gerne auf diesem hohen Niveau.

Werden Sie Erneuerbare Energieproduzent, es ist immer noch ein junger und lang anhaltender Trend!